Glanzeffekte > Know-how

Die wichtigsten Merkmale der Effektpigmente

Verwendungsmöglichkeiten und Eigenschaften:

- zur Veredelung von Drucksachen aller Art
- in Verbindung mit Druckfarben und -lacken
- im Vor- und Andruck
- für Verpackungsdruck sehr gute Eigenschaften, denn sie brennen und migrieren nicht
- sie beinhalten eine verschwindend geringe Menge Schwermetalle
- sie sind umweltfreundlich, denn es gibt keine Probleme bei der Müllverbrennung: Das Verhalten ist auch auf Deponien neutral, denn als Mineralpigmente sind sie in Wasser und auch in Lösungsmitteln unlöslich und zersetzen sich nicht
- sie machen keine Probleme beim Recycling von Kunststoffen oder Verpackungsmaterialien - gemäß EU 9462 EECEU 9462 EECEine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates von 1994 über Verpackungen und Verpackungsabfälle. und CONEGCONEGEine Vereinigung der acht nordöstlichen Staaten der USA. CONEG fördert die zwischenstaatliche Zusammenarbeit zu Fragen des wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Wohlbefindens dieser Staaten.
- sie sind chemisch neutral
- sie sind geruchs- und geschmacksneutral
- sie sind temperaturstabil bis 450°C (Miraval®) bis 800°C (Iriodin® und Colorstream®) temperaturstabil
- sie sind physiologisch unbedenklich: Lösen keine toxischen Reaktionen aus, darum sind sie für Lebensmittelverpackungen absolut unbedenklich
- sie sind entsprechend der Europanorm EN 71/Teil 3 für Spielzeug zugelassen
- sie sind konform mit den folgenden Regularien zum Einsatz in Lebensmittelverpackungen: FDAFDAFood and Drug Administration - Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassungsbehörde der USA., BfRBfRBundesinstitut für Risikobewertung, JHOSPAJHOSPAJapan Hygienic Olefine and Styrene Plastics Association. In Japan gibt es seit 1977 eine Positivliste für Farbmittel, die in Kunststoff in Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden dürfen. Sie wird von der JHOSPA herausgegeben und ist daher streng genommen keine gesetzliche Regelung. und European AP 89-1European AP 89-1Resolution über den Gebrauch von Farbstoffen in Kunststoffen die mit Lebensmitteln in Berührung kommen.
- gemäß § 1 ChemVerbotsV§ 1 ChemVerbotsVVerordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (Chemikalien-Verbotsverordnung - ChemVerbotsV) und EU 76/769/EEC sind sie frei von gefährlichen Inhaltsstoffen
- sie sind metall-frei: das zur Beschichtung der Substrate verwendete Metalloxid ist bereits oxidiert, sodass hier keine mit Sauerstoff anstehende Reaktion zu befürchten ist. Die Pigmente eignen sich somit hervorragend auch dann, wenn bei der Anwendung eine elektrische Leitfähigkeit nicht erwünscht ist oder Metall wegen gesetzlicher Auflagen nicht eingesetzt werden darf

Viele Pigment-Produkte vom Merck werden in einer Vielzahl anwendungsbezogener Präparationen angeboten. So sind zum Beispiel für den Einsatz in Druckfarben Iriodin Pearlets® erhältlich. Sie ermöglichen ein nahezu staubfreies Einbinden des Pigments in die Druckfarbe, da den Pigmentteilchen bereits entsprechende Additive zugesetzt sind. Für den Einsatz in Kunststoffen sind ebenfalls verschiedene Präparationen erhältlich, wie die WM10-Präparationen und die Pearlets PO-Präparationen zur besseren Einarbeitung oder sogenannte KU26-Präparationen gegen eine Dunkelvergilbung.

 

^ nach oben